Das Wasserhaus in Eßfeld
Das Wasserhaus liegt am Ortsrand von Eßfeld. Früher waren im Wasserhaus das Wasserreservoir und die Pumpen zur Wasserversorgung von Eßfeld untergebracht.
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- Blick auf Eßfeld und das Wasserhaus im Winter
Nach zahlreichen Umbauten nutzen wir das Gebäude heute als Atelier für Keramik und Bildhauerei und als Ausstellungsraum. Auf dem Gelände des Wasserhauses steht unser "Jungbrunnen". Weitere Bronzen sind rund um den Weiher ausgestellt.
Seit neuester Zeit ist eine Kneipp-Tretstelle im Weiher installiert.
Geschichte des Wasserhauses
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- Die Kolbenpumpe des Wasserhauses wurde bis 1953 eingesetzt.
1903 - 1908
Idee, Planung und Beschlußfassung für eine zentrale Wasserversorgung der Eßfelder Bevölkerung
1910
Inbetriebnahme des Wasserhauses
- Herstellungskosten: 42.000 Reichsmark
- Leistung der Quelle: 9.000 Liter/Stunde
- Inhalt des Sammelbecken im Wasserhaus: 180.000 Liter
Eine Kolbenpumpe (1 Zylinder-Dieselmotor) förderte das Wasser aus dem Sammelbecken in einen Hochbehälter oberhalb des Dorfes. Von dort wurden die einzelnen Wohnhäuser versorgt.
1953
Die Pumpstation wird durch eine elektrische Kreiselpumpe ersetzt.
1986
Eßfeld wird an das Fernwassernetz angeschlossen - das Wasserhaus wird nicht mehr genutzt.
1998
Vermietung an Kurt Ewald, zahlreiche Um- und Einbauten, Nutzung als Atelier. Es entstand der Wunsch, den Platz am Weiher attraktiver zu gestalten.
2000
Nach 18monatiger Arbeitszeit wird der Jungbrunnen mit Figuren von Kurt Ewald und Uschi Maurer eingeweiht. Die Ausläufe der Figuren werden mit natürlichem Druck direkt aus der Quelle gespeist.
2000 - heute
Auf dem Gelände des Wasserhauses werden weitere Bronzen von Kurt Ewald und Uschi Maurer ausgestellt.
2004
Eine Kneipptretstelle wird in den Weiher, der von der Quelle versorgt wird, installiert.